WERKBESCHREIBUNGEN


Die WERKBESCHREIBUNGEN auch kurz WBS genannt, sind quasi die "Spitze des Eisbergs". Über 600 Dokumentationseinheiten von vielen hundert Musiktheaterstücken und Musiktheaterproduktionen sind im MTA verzeichnet. Zu knapp 200 Stücken hat der Archivleiter Bertram Schattel inzwischen sogenannte WERKBESCHREIBUNGEN angefertigt. Sie sind als gleichnamige Handreichung in Druckform über das MTA zu beziehen.

Ausgangsfrage für die WBS war: Welche Informationen benötige ich, wenn ich mir ein Bild von einem Musiktheaterstück machen möchte, das ich nicht kenne und noch nie gesehen habe. In der Regel ist es eher dem Zufall überlassen, ob ich ein für meine Gruppe und die jeweilige Situation vor Ort passendes Musiktheaterstück ausfindig machen kann. Meist verlässt man sich auf begeisternde Kollegen, die aus der eigenen Erfahrung dieses oder jenes Stück wärmstens empfehlen, und oft fährt man nicht schlecht mit solchen Anregungen. Dann gibt es zwar bereits einige Nachschlagewerke in Druckform. Allerdings haben die bislang verlegten Sammlungen den Nachteil, dass viele wichtige Informationen schon veraltet sind, wenn ein solches Buch im Handel erscheint. Und jährlich erscheinen eine Vielzahl von neuen Stücken auf dem schier unübersehbaren Markt und viele beachtliche Werke sind erst gar nicht im Handel erhältlich. Sie sind nur über die jeweiligen Autoren zu beziehen.

Genau an diesem Punkt setzt die Arbeit des MTA und setzen die WBS an. Die Loseblattsammlung der WERKBESCHREIBUNGEN bietet von sich aus bereits eine gute Hilfestellung an, die Suche nach einem geeigneten Stück auf Erfolg versprechende Bahnen zu lenken. Hier empfiehlt sich ein kurzer Blick auf den Aufbau der WBS . Wer in den bislang erstellten Werkbeschreibungen noch nicht fündig geworden ist, dem empfehlen wir, sich direkt mit dem MTA in Verbindung zu setzen. Bei der Suche kann hier mit Sicherheit geholfen werden, jedenfalls wird sich der Archivleiter Bertram Schattel alle Mühe geben, Anfragen zielgerichtet zu bearbeiten.

Neben Werkbeschreibungen und direkten Anfragen besteht auch die Möglichkeit, einen Blick auf die aktuellen Bestandslisten zu werfen. Oft finden sich hier auch Interesse weckende Titel. Nähere Informationen zu den jeweiligen Stücken sind ebenfalls beim MTA zu erfragen.

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